Schwedischer König besucht Seminar

Sigmar Gabriel & Gustaf Carl XVI.
Sigmar Gabriel empfängt den schwedischen König
Carl XVI. Gustaf in den Nordischen Botschaften
in Berlin. © www.franknuernberger.de

Vom 5. bis 7. Oktober war das schwedische Königspaar auf Staatsbesuch in Deutschland. Begleitet von einer Wirtschaftsdelegation standen die Themen Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Fokus.

Deutschland ist die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt und einer von Schwedens wichtigsten Handelspartnern. Die Wirtschaftsdelegation hat sich demnach auf aktuelle und zukünftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit fokussiert. Mit auf der Agenda des Besuches: ein deutsch-schwedisches Seminar zur digitalen Infrastruktur.

Im Rahmen eines deutsch-schwedischen Runden Tisches diskutierten Meinungsführer der Wirtschaft in den Nordischen Botschaften über das Thema Innovationsförderung. Mats Lundquist ist der Geschäftsführer des schwedischen Unternehmens Telenor Connexion und begleitete Seine Majestät als Mitglied der Delegation. Er sagt: „Die Initiative Industrie 4.0 der Bundesregierung zeigt, dass Deutschland den Wandel einer traditionell geprägten Industrie zu einer smarten Produktion erkannt hat. Wir glauben, dass es eine starke Nachfrage nach IoT-Lösungen geben wird – nach Lösungen, die diese Veränderungen möglich machen.“ Eröffnet wurde der Besuch Seiner Majestät durch eine jeweilige Laudatio des deutschen und schwedischen Wirtschaftsministers. Sigmar Gabriel erinnerte sich dabei mit großer Freude an seine Jungend und ließ das Auditorium wissen, wie wichtig es für ihn als junger Mann war, ein Auto zu haben. „BMW, Mercedes oder Volkswagen – der Traum war, ein eigenes Auto zu haben!”, so Gabriel. Dies habe sich allerdings heute mit Blick auf die neue Generation geändert. ”Wenn ich meine Tochter nach Ihrem Wert der Mobilität frage”, sagte er mit einem Lächeln, „so ist ihr Traum nicht ein eigenes Auto. Ihre Mobilität nennt sich Google”.

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