Das sich selbst Bewegende

Benz Patent-Motorwagen © Daimler AG
Benz Patent-Motorwagen © Daimler AG

Wir schreiben das Jahr 2015. 129 Jahre alt ist das Auto und unzählige Male produziert worden. Alleine im letzten Jahr werden weltweit 83 Mio. Pkw hergestellt – alle 2,6 Sekunden entsteht also ein Auto – Tendenz steigend. Der Trend für die Zukunft: das autonome Fahren. Gottlieb Daimler und Carl Benz staunen nicht schlecht, als sie im Jahr 2026 auf dem Rücksitz einer Limousine auf den Chauffeur warten und sich das Automobil plötzlich von selbst in Bewegung setzt.

  • Erschienen im Maschinenmarkt 34/2015
  • Der vollständige Artikel als PDF: Automobiltechnik

Die Geschichte der Drehbank

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© Deutsches Museum München

Glaubt man der griechischen Mythologie, so erfindet der Techniker und Baumeister Daidalos die Drehbank mit Schnürzeug. Die frühesten sicher nachgewiesenen Drechselarbeiten stammen aus einem römischen Grab aus dem 7. Jahrhundert v.Chr. Die moderne Drehbank mit Reitstock und Support entsteht Ende des 18. Jahrhunderts im frühkapitalistischen England. Heute gibt es keine Drehmaschine ohne CNC-Steuerung mehr.

  • Erschienen im Maschinenmarkt 32-33/2015
  • Der vollständige Artikel als PDF: Drehbank

Der Vater der Robotik

Asimo © Honda Motor Co., Ltd.
Asimo © Honda Motor Co., Ltd.

Der modernste menschenähnliche Roboter heute heißt „Asimo“ und wurde von Honda entwickelt. Er ist 1,20 m groß, wiegt 54 Kg, besitzt 34 Freiheitsgrade und kann bis zu 9 km/h schnell rennen. Usain Bolt lief bei den Olympischen Sommerspielen mit einer Rekordgeschwindigkeit von 44,6 Km/h. Der Mensch ist also immer noch fünf Mal schneller als ein Roboter. Doch den ersten Industrieroboter stellt Joseph Engelberger 1961 vor und gilt seither als der Vater der Robotik. Inspiriert haben ihn seit seiner Jugend die Science-Fiktion-Geschichten über Roboter von Isaak Asamov.

  • Erschienen im Maschinenmarkt 30-31/2015
  • Der vollständige Artikel als PDF: Joe Engelberger

Die Geschichte der Batterietechnik

Begonnen hat es mit Experimenten eines Anatomieprofessors – Luici Galvani. In seinem Labor zucken 1780 plötzlich die Froschschenkel. Unwissentlich hat er einen elektrischen Stromkreis hergestellt. Benannt nach ihm ist die galvanische Zelle – die chemische Erzeugung von elektrischem Strom. Sie regten den Physiker Alessandro Volta zu Experimenten an, aus denen die Volta-Säule hervorging: die Geburtsstunde der Batterie. Seit 1897 ist die SI-Einheit der elektrischen Spannung nach ihm benannt.

  • Erschienen im Maschinenmarkt 28-29/2015
  • Der vollständige Artikel als PDF: Batterie

Die Geschichte der Handbohrmaschine

Handbohrmaschine
Handbohrmaschine © C. &. E. Fein GmbH

Der Mensch wird immer dann erfinderisch, wenn er genervt von einem suboptimalen Zustand ist. Auch bei großen Erfindungen, die heute für uns selbstverständlich sind, war das der Fall, wie die Erfindung der Handbohrmaschine zeigt. Der Erfolg der elektrischen Handbohrmaschine ebnet den Weg für weitere Erfolge. Denn Elektrohandwerkzeuge gab es bisher nicht, da Elektromotoren in kompakter Größe einfach nicht leistungsfähig genug waren. Das ändert sich 1895 und der Bedarf steigt schnell. 1925 baut Fein den ersten Elektroschrauber, 1927 folgen die Blechschere und die Stichsäge. 1986 wird der erste oszillierende Dreiecksschleifer entwickelt und patentiert – der Fein-Schleifer.

  • Erschienen im Maschinenmarkt 27/2015
  • Der vollständige Artikel als PDF: Fein

Artur Fischer – Vater des Spreizdübels

Prof. Artur Fischer
Prof. Artur Fischer. © fischerwerke GmbH & Co. KG

Am Anfang stand der Märklin-Baukasten, 85 Jahre später folgte der Europäische Erfinderpreis. Die erfolgreichste Erfindung von Artur Fischer aber ist der Spreiz-Dübel. Dem Schwarzwälder verdanken wir, dass ein Bild sicher an der Wand hängt und ein Regal nicht umkippt. Und sogar das Blitzlicht moderner Kameras und Konstruktionsbaukästen für Kinder entstammen Fischers kreativem Kopf und gehen auf seine Patente zurück.

  • Erschienen im Maschinenmarkt 26/2015
  • Der vollständige Artikel als PDF: Artur Fischer

Der „Rote“ Bosch

Robert Bosch.
Robert Bosch. © Robert Bosch GmbH

Die Firma von Robert Bosch hat vor 100 Jahren bereits Niederlassungen und Verkaufshäuser in allen für sie relevanten Staaten der Erde. 1913 wird sein Vermögen auf 20 Millionen Mark Vermögen geschätzt. Und dennoch: an den Rüstungsaufträgen des ersten Weltkrieges wollte er nicht verdienen und spendet 1916 20 Millionen Mark – 13 Millionen für den Bau des Neckarkanals, sieben Millionen für soziale Zwecke. Als junger Mann ist der Sozialist und wählt SPD, später schwört er auf „freie Wirtschaft unter vernünftigen Sozialgesetzen von verantwortungsbewussten Leitern gemeistert“.

Netzwerk Großbeerenstraße hilft

Naser und Dennis mit Sozialarbeiter Oliver Weigt in der Fahrradwerkstatt im Jugendclub "House of Fun". <br>© Alexander Völkert
Naser und Dennis mit Sozialarbeiter Oliver Weigt in der Fahrradwerkstatt im Jugendclub „House of Fun“.
© Alexander Völkert

In wenigen Wochen wird Naser (16) dieses Rennrad stolz sein Eigen nennen und damit durch die Straßen Berlins fahren können. Es ist noch nicht mal ein Jahr her, da lebte er noch in Kabul, der Hauptstadt Afghanistans. Er und Dennis (17) arbeiten seit mehr als drei Monaten zusammen in einem Tandem-Team.

Erschienen in der Berliner Woche 3/2015. Der vollständige Artikel als PDF: tandem-projekt

Fotoaktion „90 Jahre – 90 Gesichter“

Barbara Braun mit ihrer Tocher Emilia beim Foto-Shooting "90 Tage - 90 Gesichter"<br> in der Komödie am Kurfürstendamm. <br /> © Alexander Völkert
Barbara Braun mit ihrer Tocher Emilia beim Foto-Shooting „90 Tage – 90 Gesichter“
in der Komödie am Kurfürstendamm.
© Alexander Völkert

Charlottenburg. Am 3. November wird eine alte Bekannte am Ku‘damm 90 Jahre alt – die Komödie. Dafür werden 90 Gesichter porträtiert. Alle haben etwas gemeinsam: Sie kennen das Haus schon lange und fühlen sich ihm verbunden – so auch die Fotografin Barbara Braun.

Erschienen in der Berliner Woche, Ausgaben Charlottenburg und Wilmersdorf 31/2014. Der vollständige Artikel als PDF: Zum Fototermin bitte

Sicherheitskontrolle schon am Eingang

Eigentlich Verboten aber ausnahmsweise dürfen sie: Bilal und Wael springen zusammen vom 5-Meter-Turm im Columbiabad .<br />  © Alexander Völkert
Eigentlich Verboten aber ausnahmsweise dürfen sie: Bilal und Wael springen zusammen vom 5-Meter-Turm im Columbiabad .
© Alexander Völkert

Es ist ein ruhiger und friedlicher Vormittag im Columbiabad an einem Wochentag im Juli. Und wer hätte es gedacht. In Deutschlands bekanntestem Freibad geht es an mehr als 100 von 120 Tagen der Saison so zu.

Erschienen in der Berliner Woche, Ausgabe Neukölln-Nord 31/2014. Der vollständige Artikel als PDF: Sicherheitsdienst gegen Stressmacher