Das elektrodynamische Prinzip

© Siemens AG
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Mit der Dynamomaschine lässt sich ab 1866 mechanische Energie auf ökonomische Weise in elektrische Energie umwandeln. Die Erfindung von Werner von Siemens ist das dynamoelektrische Prinzip: das gegenseitige Sich-Aufschaukeln der induzierten Spannung oder des Induktionsstromes und der Stärke des Magnetfeldes. Es ist die Grundlage für alle modernen Großgeneratoren und somit die Voraussetzung für die Starkstromtechnik. Das Restmagnetfeld von Eisenkernen wird genutzt, um in einem Generator zunächst eine kleine Spannung und damit einen kleinen Strom zu erzeugen. Diesen Strom nutzt man, um das Magnetfeld zu verstärken und eine größere Induktionsspannung und damit auch einen größeren Induktionsstrom zu erhalten. Die Grundlagen dazu: 1820 entdeckt der Däne Oerstedt die Wirkung des Magnetismus auf den elektrischen Strom. die 1825 weist Faraday die elektromagnetische Induktion nach. Siemens schafft 41 Jahre später die Voraussetzungen für die Starkstromtechnik. 1881 lässt er in Berlin die erste Straßenbahn der Welt fahren.

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