Ein Klammeraffe macht Karriere

© Rudolpho Duba / <a target="_blank" href="http://www.pixelio.de">PIXELIO</a>
© Rudolpho Duba / PIXELIO

In der deutschen Sprache nennen wir es „Klammeraffe“, in der italienischen Sprache ist es ein „Schneckchen“, in der russischen ein „Hund“, in der tschechischen ein „Rollmops“, in der ungarischen ein „Würmchen“ und im Hebräischen ein „Strudel“ – das Zeichen @.

Ray Tomlinson bedient sich 1971 dieses Chamäleons, als er die erste E-Mail-Adresse der Welt vergibt: tomlinson@bbntenexa. Heute ist die E-Mail der Veteran in der Internetkommunikation – aber noch immer einer der meistgenutzten Dienste. Im Jahr 2014 werden 166 Mrd. E-Mails verschickt – an einem einzigen Tag. Bis 2017 soll die Zahl der täglich versendeten E-Mails auf über 200 Mrd. steigen. Vor 45 Jahren arbeitet der Ingenieur Ray Tomlinson als Computertechniker bei einem privaten Forschungsunternehmen in Cambridge. Das hat vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium 1968 den Auftrag erhalten, das Arpanet – den Vorgänger des Internets – aufzubauen. Und 1971 geht es im Team um Tomlinson darum, ein Paketswitching-Protokoll für dieses Netz zu entwickeln. Der Tüftler allerdings findet es spannender, netzwerkfähige Kommunikationssysteme zu erschaffen. Einer seiner Kollegen ermahnt ihn: „Don’t tell anyone! This isn’t what we’re supposed to be working on.“

Ein Gedanke zu „Ein Klammeraffe macht Karriere“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.