Die Geburt des Telefons

© Lars Heims / PIXELIO
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Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“ und „Die Sonne ist von Kupfer“. Diese merkwürdigen Sätze spricht der Mathematik- und Physiklehrer Philipp Reis vor 155 Jahren. Seinen Fernsprecher führt er damit am 26. Oktober 1861 erstmals öffentlich zahlreichen Mitgliedern des Physikalischen Vereins in Frankfurt am Main vor. Eine geniale Erfindung, will man meinen. Doch das Fatale: Obwohl die Konstruktion funktioniert, interessiert das Wursthaut-Telefon keinen der zusehenden Wissenschaftler. Reis entwickelt das erste funktionierende Gerät zur Übertragung von Tönen über elektrische Leitungen. Seine Erfindung nennt er „Telephon“. Letztlich sind mehrere Erfinder an dem Medium beteiligt, und stetig wird es verbessert. 1876 meldet der Amerikaner Alexander Graham Bell sein Telefon zum Patent an. Doch die Grundlagen der Erfindung wurden in Deutschland gelegt.

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