Der Erfinder des Viertaktmotors

Nikolaus August Otto
Nicolaus August Otto ist der Erfinder des Viertaktmotors. © DEUTZ AG

Physikunterricht, 6. Klasse: 1. Ansaugen, 2. Verdichten, 3. Arbeiten, 4. Ausstoßen. Sofort weiß wohl jeder Zwölfjährige, dass es sich um die vier Takte des Verbrennungsmotors handelt. Fünf Grundbestandteile hat der Prototyp, und fünf hat der Viertaktmotor auch noch heute nach 140 Jahren: Zylinder, Kolben, Pleuelstange, Kurbel- und Nockenwelle. Etwa 1,3 Milliarden Viertaktmotoren soll es auf der Welt aktuell geben. Und sicher weiß auch jeder Zwölfjährige, dass Nicolaus August Otto diesen erfunden hat. Beschäftigt man sich genauer mit dem Leben des Mannes, staunt man nicht schlecht: denn der Erfinder dieser revolutionären Technologie war nicht etwa ein Vollblutingenieur. Otto arbeitet elf Jahre als Handelsvertreter für Kaffee, Tee, Reis, Zucker und Strohballen in Westdeutschland. Wie viele Menschen vor ihm träumt auch er von einer Fortbewegungsmaschine und sieht die Fortschritte der Technik in der Wassermühle, der Landwirtschaft und der Druckindustrie: die Technik erleichtert dem Menschen die Arbeit. Das fasziniert den Kaufmann Otto. 1860 erfährt er von einer neuen Maschine des Franzosen Jan Joseph Etienne Lenoir.

Ein Gedanke zu „Der Erfinder des Viertaktmotors“

  1. Lieber Herr Voelkert….danke für diese sehr guten informativen
    Artikel…eigentlich schon kleine Essays. Sie haben eine
    große Begabung zum Schreiben. Nicht nur verständlich,
    auch humorvoll, engagiert und sehr gut recherchiert.
    ….erstmal so in Kürze…genial geschrieben!!!!!
    Es ist nicht einfach….Sie schaffen es, dass man „hängen
    bleibt“ und weiterlesen möchte…toll!
    Werde mich mit einzelnen Artikeln noch länger beschäftigen.
    Wäre super, wenn man alle als Buch
    haben könnte….Grüße von Karin Krempien
    (ehemalige Betriebsschwester in Rente und immer sehr
    an Technik interessiert, aber so, dass ich es auch als
    Laie verstehen kann…das gelingt Ihnen auf besondere Weise)

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